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Kammerspritzanlagen finden meist in der Metallindustrie Anwendung. Ein flüssiges Reinigungsmedium wird durch einstellbare Düsen auf die zu säubernden Werkstücke appliziert. Verunreinigungen werden so gelöst und durch die Energie der Spritzdüsen vom Werkstück gespült.

Bei Kammerspritzanlagen erfolgen in einer Kammer gleich mehrere Behandlungsschritte. Die Werkstücke fahren dazu in eine oder mehrere Kammern ein, je nach notwendigem Durchsatz und den erforderlichen Behandlungsschritten. Im Rahmen der Projektierung stattet AFOTEK das Spritzsystem so aus, dass die Werkstücke allseitig optimal überflutet werden. Dazu gehört ein versetzt angeordnetes Düsensystem. Die Werkstücke durchlaufen die Kammerspritzanlage an einem Förderer hängend, gelegentlich auch lose auf einem Transportband aufgelegt.

Durch die zusätzliche mechanische Wirkung des Spritzvorgangs lassen sich gegenüber Tauchvorbehandlungsanlagen deutlich kürzere Behandlungszeiten bei niedrigeren Badtemperaturen erzielen. Zudem ist der Platzbedarf im Vergleich zu Tauchvorbehandlungsanlagen geringer und die Prozessführung einfacher.